Berufsorientierung

 

Schule zur Lernförderung „Nikolaus Kopernikus“ Hoyerswerda



 

 

 

 

Fit machen fürs Leben

 


 

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Schule zur Lernförderung

Nikolaus Kopernikus“

Robert – Schumann - Str. 10

02977 Hoyerswerda

Sylvia Thomas

verantwortliche Lehrerin für BO

Arbeitsgruppenleiterin BO

 

Tel: 03571/913748

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

In der Schule zur Lernförderung Nikolaus Kopernikus in Hoyerswerda ist es wichtig, die Schüler fit zu machen fürs Leben. Und das gelingt mit Hilfe des Berufswahlpasses sehr gut.

Nach einer intensiven Vorbereitung des Kollegiums durch Lehrerinfos und Pädagogische Tage und einer stetigen Weiterentwicklung und Aktualisierung des schuleigenen Konzepts, ist Berufsorientierung mit dem Berufswahlpass mittlerweile für alle Kollegen der Schule zur Selbstverständlichkeit geworden. Frau Thomas, verantwortliche Lehrerin für Berufsorientierung, sagt, dass für eine nachhaltige und systematische Arbeit mit dem Berufswahlpass vor allem die sehr gute Akzeptanz und Mitarbeit im Kollegium, als auch die Unterstützung durch die Schulleitung sehr wichtig sind.

Eingeführt wird der Berufswahlpass im Rahmen eines Projekttages in Klasse 7. Der Fachunterricht wird u.a. genutzt, um viele verschiedene Berufe vorzustellen, die Ergebnisse werden dann im Berufswahlpass gesichert. Mit Hilfe des Berufswahlpasses, können die Schüler sich außerdem in Bildbeschreibung, Formulieren und freiem Sprechen üben und sie lernen Zusammenhänge zwischen Unterricht und Berufsorientierung zu erkennen. Bei Exkursionen der Klassen 7-9, dem Berufspraktischen Tag der Klassen 9, Praktika der 8. und 9.Klassen oder Messebesuchen werden Arbeitsaufträge erteilt, später nachbearbeitet und im Berufswahlpass eingeheftet. Zusätzlich ergänzen die Schüler individuell Info-Materialien, die sie bspw. auf Berufsmessen entdeckt haben. Als Erfolg durch die Arbeit mit dem Berufswahlpass kann Frau Thomas berichten, dass die Schüler vor allem eine realistischere Sichtweise auf eigene Stärken und Schwächen sowie eigene Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen entwickeln. Dadurch entstehen bei ihnen viel realistischere berufliche Wünsche und Vorstellungen.

Die Grundlage für die Arbeit mit dem Berufswahlpass bildet ein schuleigenes Konzept zur Berufsorientierung, mit zielorientierten Klassenstufenkonzepten sowie Arbeitsplänen mit verbindlichen Terminen. Der Einsatz des Berufswahlpasses wird durch eine Arbeitsgruppe „Berufsorientierung“ bestehend aus 7 Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen koordiniert und aktualisiert. Daneben gibt es zahlreiche Absprachen in verschiedenen Schulgremien sowie mit den Partnern der Schulen. Sie kennen den Berufswahlpass, leisten einen Beitrag zur Ergebnissicherung (z.B. Teilnahmebescheinigungen) und stellen ihr Angebot im Teil 1 des Berufswahlpasses vor.

Der Klassenlehrer ist der Hauptverantwortliche für die ordnungsgemäße Führung der Berufswahlpässe, aber in verschließbaren Klassenschränken sind die Pässe sowohl für Schüler als auch Lehrer jederzeit zugänglich und greifbar.

Auch die Eltern werden in die Berufsorientierung einbezogen. Auf Nachfrage bzw. für Auswertungen wird der Berufswahlpass übers Wochenende mit nach Hause gegeben. Engagierte Eltern bieten Gespräche zu bestimmten Berufsfeldern im Klassenverband bzw. in anderen Interessengruppen an. Schüler der Unterstufe besuchen ihre Eltern zum Wandertag am Arbeitsplatz.

Durch fortlaufende Absprachen und Abstimmung aller Beteiligten erhält der Prozess der Berufsorientierung an der Schule zur Lernförderung Nikolaus Kopernikus eine Dynamik und Systematik, die überschaubar ist und alle Ergebnisse nachhaltig sichert.

Die Schule zur Lernförderung „Nikolaus Kopernikus“ in Hoyerswerda kann bereits auf lange Erfahrungen in der Arbeit mit dem Berufswahlpass zurückblicken.

Im Modellprojekt „BONG Q“ waren sie aktiv an der Entwicklung von Materialien für den Berufswahlpass beteiligt und haben das Unterstützungsangebot der LSJ genutzt. Durch das schuleigene Konzept, zur Berufsorientierung, dass an Kernzielen für die Klassenstufen orientiert ist, wird zusammen mit dem Berufswahlpass der Berufsorientierungsprozess der Schule systematisiert. So werden die Aktivitäten zur Berufsorientierung überschaubar. Die Schüler nehmen die Angebote nicht mehr als einzelne, sondern aufeinander aufbauende Aktionen wahr.

Als Auszeichnung für ihre sehr gute Berufsorientierung wurde der Schule 2007 das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung vom Kultusminister verliehen.